Donnerstag, 30. April 2015

Kanada, wir sagen bye bye

Allen Widrigkeiten zum Trotz, heute kann ich meinen Bericht endlich zu Ende führen! Und das sind schon einige Hindernisse, die überwunden werden wollen und wollten! An erster Stelle natürlich die Webseite, die – nachdem sie eine ganze Weile leider ganz unten war – scheinbar wieder funktioniert, aber ewig lädt. Dann die Müdigkeit, die mich nach dem schlaflosen Flug langsam mit aller Kraft überrollt.
Der Laptop, der am Flughafen Frankfurt noch einen Treppensturz überstehen musste, und es scheinbar Gott sei Dank getan hat. Und schließlich: Ein großer Stein auf dem Parkplatz des Sunny Point Resorts, der beinahe unsere Rückfahrt verzögert hätte (und gegen den ich den Leih-Toyota leider einmal volle Kanne schräg rückwärts gegengesetzt habe, blöde Höhe hatte das Ding aber auch, ähem). Aber schließlich: Geschafft, hier bin ich wieder!
Unsere letzten Urlaubstage im Sunny Point Resort am Otter Lake waren herrlich. Der Wettergott meinte es auch verdammt gut mit uns – beständig sonnig und nachmittags sommerlich warm. Dienstag haben wir Johannes nochmal ins Auto gepackt, um nach Parry Sound zu fahren. Dort konnte er endlich wieder im Sand spielen, und was für ein Sandkasten das war: Er hatte den kompletten “Stadtstrand” für sich alleine. Gemeinsam sind wir auf die Felsen geklettert und haben Steine ins Wasser geworfen. Viele, viele Steine. Wie viel Spaß man doch an solch einfachen, kleinen Dingen haben kann, wenn man das blöde Erwachsensein einfach mal mit vintage industries parka beiseite lässt.
Den Mittwoch verbrachten wir im Resort bei der Uni NY. Das Wasser im See war zwar aus Elternsicht schweinekalt, Johannes sah das aber ganz anders. Dass es wenig Sinn hat, ihm zu erzählen, er solle doch bitte nur mit den Füßen drin spielen, war klar. Bereits nach kurzer Zeit war der Hosenboden naß, dann auch der Rest der Kleidung. Und alsbald stand unser Sohn nackt im Lake Otter – am 25. September!
Der Besitzer des Resorts bestätigte uns, das Wetter sei für diese Zeit auch wirklich außergewöhnlich gut, wir hätten viel Glück. Überhaupt wurden wir dort sehr herzlich aufgenommen. Es gab auch zwei Hunde – einen kleinen und einen großen. Den Kleinen hat Johannes streicheln können und war ganz begeistert. Der Große war begeistert von Johannes – so sehr, dass er gleich schwanzwedelnd angelaufen kam und Johannes über den Haufen rannte, weil er doch so gerne spielen wollte.
Ich habe die Situation dann halbwegs mit haix stiefel feuerwehr retten können, indem ich unseren Sohn davon überzeugt habe, dass Marley mit ihm so gerne “Dups” machen wollte (sprich Kopf an Kopf). Das hat er dann auch immer stolz erzählt: “Großer Hund Dups macht!” Insgesamt war Johannes etwas zwiegespalten, auf der einen Seite sagte er “Großer Hund Angst”, und ich musste ihn auf den Arm nehmen. Auf der anderen Seite wollte er aber mit ihm spielen und hat ihm sogar einen Keks gefüttert. Hier die Beweisfotos von Johannes mit Hund und im See:
Jetzt spielt Johannes der auch leo köhler explorer hose mag glücklich mit “Opa Siegefried” in Obertshausen im Sand, und Matze und ich schleppen uns so durch den Tag und hoffen, dass wir bald mit Johannes gemeinsam einen langen Mittagsschlaf machen dürfen. Kanada, die Zeit verging wie im Flug. Es war teilweise sehr anstrengend, aber eine tolle, erlebnisreiche Zeit, an die wir uns sicher noch lange erinnern werden.

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